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Seit dem letzten Album, Blue Tattoo, hat sich bei der M?dchenband aus Estland eine Menge getan. Sie haben sich nicht nur von ihrem bisherigen Management getrennt und bei einem neuen Label unterschrieben, sie sind auch zum Trio geschrumpft. Triinu Kivilaan hat die Gruppe verlassen um Solo ihr Glück zu versuchen. Leena, Piret und Katrin haben sich davon aber nicht weiter beeindrucken lassen und pr?sentieren auf Love Is War wie gewohnt zw?lf eing?ngige Pop-Hymnen, die eine Spur rockiger ausfallen als ihre bisherigen Songs. Bereits mit Dangerzone, der ersten Single, lie?en Vanilla Ninja erkennen, dass sie nicht gewillt sind so schnell aufzugeben. Man muss Love Is War zwar nicht gleich als Befreiungsschlag feiern, dazu klingt das Material über weite Strecken dann doch zu vertraut, aber das Trio darf sich zumindest zu gute halten, dass es sein musikalisches Niveau trotz der sicher nicht einfach zu bew?ltigenden Turbulenzen locker halten konnte. Neben der Single ragen vor allem die Midtempo-Nummer "The Band That Never Existed" sowie das aufregend funkelnde "Black Symphony" heraus. Vanills Ninja konnten sich bei dieser Produktion deutlich freier entfalten. An fast allen Tracks hat das Trio mitgeschrieben. Sicher mit ein Grund, warum die Platte insgesamt pers?nlicher und intensiver klingt als die Vorg?ngerwerke. Vanilla Ninja haben mit Love Is War eine gro?en Schritt nach vorne gemacht und zugleich ihre musikalische Identit?t bewahrt。
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